Zu einem weisen alten Eskimo kam eines Tages ein Stadtmensch und fragte
ihn:
«Guter Mann, kannst du mir den Menschen erklären?»
Der Eskimo
schaute auf und antwortete:
«In jedem Menschen wohnen zwei Hunde, ein
weißer und ein schwarzer. Beide kämpfen miteinander. Es ist ein harter,
manchmal auch blutiger Kampf.»
Der Stadtmensch war erstaunt über die
Antwort und fragte:
«Weiser Mann, und welcher Hund wird am Ende den Sieg
davontragen?»
Darauf der Eskimo:
«Der Hund, den du fütterst.»

Bei mir ist so weit (wieder) alles in Ordnung. Ich weiß ja mittlerweile wie ich den Hund klein halte. Oder wie ich den weißen Hund füttern muss. Es fallt mir nur oft so schwer den Arsch hoch zu bekommen. Ich weiß genau was ich tun könnte - versinke aber wesentlich lieber im selbstmitleid und lasse mich von meinem Freund trösten. Ist ja auch alles viel einfacher so!
Diese Woche hatte/habe ich viel Programm. Gestern war ich bei meiner Schwester und mit ihr und ihren Freundinnen Feiern. Heute hat sich eigentlich eine Freundin angemeldet, sie hat mir aber jetzt zum dritten mal abgesagt. Ich bin zwar schon fast gar nicht davon ausgegangen, dass das überhaupt was wird aber fühlt sich dann noch wieder scheiße an, wenn man zum zweiten mal extremst kurzfristig eine aus den Fingern gesaugte Ausrede bekommt..


der Text am Anfang ist super, den kannte ich noch gar nicht!!
AntwortenLöschen...und ja, mein Freund kommt sehr bald, am 25. Oktober, endlich endlich endlich, ich sterbe vor Sehnsucht!!!
AntwortenLöschenIch mache sehr viel Sport im Moment, ja. So komme ich wenigstens aus dem Haus und bewege mich. Hilft aber auch nur bedingt.
Die Geschichte ist echt klasse, danke das du sie gebloggt hast.
AntwortenLöschen:)
Oh, die Hundegeschichte löst doch so einiges los in mir.
AntwortenLöschenWer sagt denn, dass der schwarze Hund schlechter ist als der weiße? Warum musst du deinen Hund klein halten? Schaffe doch einfach genügend Raum für beide und du wirst sehen, jeder kann für sich sein. Überlege doch mal, warum auch du scheinbar den schwarzen Hund ablehnst... ob du da nicht vielleicht eine Haltung von Menschen übernimmst, die so denken und auf die du angewiesen warst/bist ("brave Kinder sind gut" etc.). Hunde kämpfen in der Regel nur, wenn sie sich vom anderen bedroht fühlen (reale Bedrohung, Futterneid usw.) Deswegen versuche beiden Hunden gleich viel Aufmerksamkeit zu schenken. Beginne sie zu lieben, wie sie sind. Jeder für sich auf seine Art.
Ist ein langer Prozess. Wünsche dir viel Erfolg dabei.
Mailin